77.Tag

November 27, 2006

Shoppingtour in Bandung

Da wir wissen, dass man in Bandung (400km entfernt) sehr gut und sehr billig einkaufen kann, wollten wir es auch einmal ausprobieren. Von Donnerstagabend bis Sonntagnachmittag. Dort gibt es viele Fabrikverkaufsstellen (factory outlets), die Originale zu stark herunter gesetzten Preisen verkaufen, weil irgendwelche Qualitätsansprüche nicht eingehalten wurden. (mit Größe XL ausgezeichnet, mit Größe M ausgeliefert etc. ).

Dort habe ich dann nach 2 Tagen, 25 Hemden, 20 T-Shirts, 6 Hosen, 6 Gürtel, 5 Sweat-Shirts, 3 Jacken und einiges mehr eingekauft. Bis mein große Reisetasche voll war (100l Fassungsvermögen).

Mann kommt ja schließlich nicht mehr so schnell in die Gelegenheit für 5€ originale Levis-Gürtel, für 12€ Jeans und für 15€ eine S.Oliver Jacke zu bekommen. 😉

Aber nicht genug der Sachen habe ich auch eine Durchfallerkrankung mit gebracht, von Samstag bis Dienstag habe ich dann damit flach gelegen und das getan, was man solchen Fällen tut – . Immodium© akut sei Dank, ging es mir dann wieder besser. Soviel habe ich schon lange nicht mehr geschlafen. Genau aus diesem Grund schreibe ich auch heute erst wieder meine ersten Berichte.

 

In Bandung habe ich auch noch gebratenen Goldfisch probiert, ist nicht so mein Fall.

 

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76.Tag

November 27, 2006

Mittwoch ist bei mir immer ein besonderer Tag, da fahre ich immer Taxi ;). So auch heute.

Ich habe mich also heute, wie jeden Mittwoch mit Diah in Citoz getroffen. Nachdem wir letzte Woche thailändisch essen waren, stand heute vietnamesisch auf der Agenda. Ich muss ja sagen, dass ich dadurch, dass es hier sehr selten Salat gibt, mich auf den Salat gestürzt habe, der auf im Menü zu finden. Vier Salate standen zur Auswahl und ich habe mich für einen sehr leckeren mit Guava und Erdnüssen entschieden. Sehr sehr lecker. Dazu noch eine kleine Vorspeise mit köstlicher süß-saurer Chili-Soße.

 

Der Unfall

 

Nach dem Essen sind wir wieder in ein Taxi gestiegen und dabei ist es passiert. Mir ist ein Mopedfahrer in die offene Tür vom Taxi rein gedonnert. Es musste ja mal passieren. Ich wollte gerade einsteigen, als der Strom, nach einer kurzen Rotphase, plötzlich wieder in seiner alten Heftigkeit einsetzte. „Hmm?!. Ob jetzt ein Mopedfahrer reinfährt, wenn ich die Tür ein bißchen öffne?“ Bumms. „Ja sie fahren gegen.“ Da lag nun. Zum Glück nichts getan außer ein paar Schrammen.

Nach einigem Hin- und Her sind wir dann zu einer nahe liegenden Werkstatt. Dort auch wieder große Beratschlagung, um dann endlich zur Preisforderung zu kommen. Es hat sich heraus gestellt, dass der Fahrer nicht geldgierig war. Nach weiteren Überlegungen meinte er 150.000Rph, 3min später haben wir uns schließlich bei 140.000Rph (€12) (anstandshalber runterhandeln) geeinigt. Man möchte ja auch nicht als reicher arroganter Weißer da stehen.

 

Also im Nachhinein muß ich sagen, dass ich Bammel bekommen habe, als wir zur Werkstatt gefahren sind, weil ich mich gerade gefreut habe einen Automaten gefunden zu haben, der mir auf einen Schlag 3.000.000 Rph ausgibt, was ich gleich ausgenutzt habe. So mit diesem vielen Geld (€250) in meiner Tasche fahre ich also im Dunklen zu einer Werkstatt, die ich nicht kenne und mit Leuten die ich nicht kenne, außer meiner weiblichen Begleitung, die mir außer Dolmetschen gerade überhaupt nicht hilfreich war. Sie sollte nun mit Männern verhandeln, in einer Gesellschaft, in der Frauen aus Anstand nicht allein mit einem Mann in einem Zimmer sind, mit dem sie nicht auch verheiratet sind. Wie schon beschrieben, hat es sich aber als harmloser herausgestellt, als es anfänglich schien.


75.Tag

November 14, 2006

Over the hump

This day is the middle of our period, until now we are almost the same time here as we will stay on.

Bergfest

Heute sind wir genau so lange schon hier, wie wir noch bleiben werden.

Yestday I was jogging the first time since 2months. It was great. I have tried often to get up earlier in the morning to go, but I could not overbear at least one time. Yesterday I have made it finally, at 10 p.m. less oxygen and less traffic, however I have enjoyed it.

Gestern war ich endlich wieder joggen, seit 2 Monaten das erste Mal. Es war wunderbar. Ich habe oft versucht morgens früher aufzustehen, konnte mich aber nicht überwinden. Gestern habe ich es endlich wieder geschafft, um 22 Uhr, wenig Sauerstoff und wenig Verkehr, doch ich habe es genossen.

News from Germany

I created subdomain for those who are interested in German news. The downloads are mirrored from http://www.radioeins.de and http://www.tagesschau.de. The location is http://podcast.lgohlke.de. Since now I’m very well informed.

Nachrichten aus Deutschland

I habe eine subdomain eingerichtet, für die die an deutschen Nachrichten interessiert sind. Die Downloads sind von http://www.radioeins.de und http://www.tagesschau.de gespiegelt. Der Ort ist http://podcast.lgohlke.de. Ab jetzt werde ich sehr gut informiert sein.


72.Tag

November 13, 2006

Am Samstag bin ich auf meine Geburtstags-Erinnerung meines Handy’s hereingefallen. Ich werde immer einen Tag vorher an einen Geburtstag erinnert. Da ich noch so schlaftrunken war, habe ich gleich meine Oma angerufen und auch erreicht. Meine Oma hat sich sehr gefreut und mir dann gesagt, daß ich einen Tag zu früh dran bin. Ach ja, tue niemals etwas was wichtig ist, wenn du noch nicht wach bist ;).

At saturday I was trapped by my birthday reminder of my cellphone. I will be reminded one day before a birthday. Because I was so drowsy, I have called my grandma just this moment and have reached her either. My grandma was happy about calling her und told me that it is one day too early. Oh, it would be better not to do something reasonably important, when you are not really awake ;).


69.Tag

November 13, 2006

Yesterday, one of our nice and beautiful secrectaries ;), Tia, told me, that it is not allowed anymore to send mails via SGU, by giving it to them. Because of that my greeting card to my grandma’s birthday will be definitely to late. Sorry grandma!

 

Today I discreetly was given a signal, that it would be better to wear shirts. The women were sensitive with asking „Ohh, don’t you have any shirts ?“ or „Don’t you wearing any shirts?“. Now I know. Although I paid attention not to wear white t-shirts much than 4 days a week. Thanks Nona. Thanks Poppy.

This is better than will be asked by Nona, „Hey, this shirt seems to be too small for you.“. But „tidak masala“. Actually I know this way of beeing asked, however I will be surprised every time again ;).

Tomorrow I will show all of them my new shirts, before I will be dressed with white t-shirt on friday again :P.

 

Raining season was starting. The rain was so heavy that the mosquitos were punched to our door by the drops. I have taken a photo.

 

Gestern hat mir, einer unserer netten und hübschen Sekretärinnen Tia, gesagt, daß es nicht mehr erlaubt ist Briefe über die SGU zu verschicken. Deswegen wird meine Grußkarte für den Geburtstag definitiv zu spät sein. Entschuldigung Oma!

 

Heute wurde ich diskret darauf hingewiesen, daß es besser wäre Hemden zu tragen. Die Frauen waren ganz vorsichtig, während sie „Ohh, hast du keine Hemden?“ oder „Trägst du gar keine Hemden?“ gefragt. Nun weiß ich es. Obwohl ich darauf achte weiße T-Shirts nicht mehr als 4 Tage die Woche zu tragen. Danke Nona. Danke Poppy.

Das ist besser, als von Nona gefragt zu werden: „Hey dieses Hemd scheint zu klein für dich zu sein.“. Aber „kein Problem“. Eigentlich kenne die Art so gefragt zu werden, dennoch werde ich immer wieder überrascht ;).

Morgen werde ich allen mein neues Hemd zeigen, bevor ich am Freitag wieder ein weißes T-Shirt ;P-

 

Die Regenzeit hat ist nun gestartet. Der Regen war so heftig, dass die Moskitos von den Regentropfen an die Tür geklatscht wurden. Ich habe ein Photo gemacht.


65.Tag

November 6, 2006

Hari ini hari Sabtu. I have decided to continue my work. I was from 10 a.m. to 3 p.m. in the SGU again. It was because I was so frustrated of this week. I have not reached any aim, that I wanted to reach.

This week I often heard somebody saying „Go home!“ or „Lars go home!“. So I counted the hours I spent in SGU for just this week: ~65hrs. But I can remove 5hrs for phoning and 2,5hrs for lunch. Only 57hrs left.

This is because of the lousy situation of internet connection !!!

Heute ist Samstag. Ich habe mich dazu entschlossen, meine Arbeit fortzusetzen. Ich war wieder von 10 Uhr bis 15 Uhr in der SGU. Weil ich frustriert von der Arbeitswoche war. Ich heb keines meiner Ziele erreicht.

Diese Woche habe ich oft jemand sagen hören „Geh‘ nach Hause!“ oder „Lars, gehe nach Hause!“. Also habe ich die Stunden, die ich nur diese Woche in der SGU war, gezählt : ~65h. Aber man kann 5h für Telefonieren und 2,5h für das Mittagessen abziehen.

Nur wegen der miesen Internetverbindung !!!


64.Tag

November 6, 2006

When I got up this morning, I thought „Yeah (today) first day (this week), I can start my (real) work in the morning.“. I arrived at SGU and around 9 a.m. Edo said „Lars, come on!“, „Where?“, „Mila’s father passed away so we are visiting her.“.

I asked how long it will take and got the answer „30 minutes.“. Nobody told me that the factor was 6, so it took 3 hours.

(…)

Als ich heute morgen aufgewacht bin, dachte ich „Ja, (heute) mein erster Tag (diese Woche), an dem ich meine (eigentliche) Arbeit anfangen kann.“. Ich kam in der SGU an und gegen 9 Edo sagte mir „Lars, los !“, „Wohin?“, „Mila’s Vater ist verstorben, wir besuchen sie.“.

Ich fragte wie lang es dauern wird und bekam die Antwort „30 Minuten.“. Niemand sagte mir, dass der Faktor 6 ist, so dass es 3 Stunden dauerte.

In der islamischen Religion ist es Sitte seine Toten am Sterbetag zu bestatten. Da aber alle noch Abschied nehmen sollen, wird der Tote aufgebettet. Draußen werden gelbe Fähnchen zum Zeichen, daß jemand verstorben ist, sichtbar gesteckt.

Wir als Abordnung der SGU sind nun zur Beileidsbekundung zum Haus der Kollegin gefahren, um ihrer Familie und ihr Respekt zu erweisen ( nicht so in Deutschland ).

Wir saßen auf der Veranda und in der Garage nebenan, wurde der provisorische Grabstein (aus Holz) bemalt und die Utensilien für die Waschung des Toten aufgebaut.


63.Tag

November 6, 2006

I have reached the next stage.

Hari ini hari Kamis, I’m still installing my system. I have finished at noon. So after noon on afternoon I could go on in my work. This blog is not only for announcing special events or things I was involved, it should be also to talk about my daily experiences. Some are stale and some are very non-usual (mostly for Not-Indonesian readers, foreigners can be sometimes very strange, I’m a native person in a foreign country, so sometimes there is happening something very … . ;))

Today I have experienced, that flys/flees (?) can tumble-down too. Me as a computer freak have sat behind my laptop and thought something over and have watched that stupid fly. It have arrived, tumbled-down on it’s back, got up and flought away. Such a stupid fly. Never seen before.

I habe die nächste Stufe erreicht.

Heute ist Donnerstag, ich installiere immer noch mein System. Ich bin zum Mittag geworden. So dass ich nach dem Mittag am Nachmittag mit meiner Arbeit fortfahren kann. Dieser Blog ist nicht nur zur Ankündigung besonderer Ereignisse oder Dinge, in die ich mit einbezogen war, er soll auch für meine täglichen Erlebnisse sein, Einige sind banal und einige sind sehr ungewöhnlich (meistens für Nichtindonesische Leser, Fremde können sehr merkwürdig sein, ich bin ein Einheimischer im Ausland, so dass sich manchmal einige sehr … Dinge ereignen.(Wortspiel für strange/foreign)).

Heute habe ich erfahren, dass Fliegen auch hinfallen können. Ich (…) saß hinter meinem Laptop und dachte über etwas nach und habe dieser dummen Fliege zu gesehen. Sie kam an, fiel auf ihren Rücken,stand auf und flog weg. So eine dumme Fliege. Vorher noch nie gesehen.


60.Tag

November 6, 2006

Because of the many readers of the SGU, I have decided to write my blog in English either. The next step will be to include some bahasa paragraphs. But this will be the next and not the current stage. 😉

Today was a bad day, not because of monday – no! Caused by a mistake, I formatted my hard disk on my working system. I thought with a backup nothing can happen, so I made one. However installing the system and downloading necessary additional components will take a long time.
While installing the new system I have decided to create the new system on a virtualmachine using vmware. I hope this will bring benefits for the future. So the next days will be filled with downloading and installing, recreating configs etc.

Now in another foreign language 😉 ( for my special Indonesian readers)

Wegen der vielen Leser an der SGU, habe ich mich entschlossen meinen Blog auch in englisch zu schreiben. Der nächste Schritt wird das Einfügen von einigen Bahasa Abschnitten sein. Das jedoch wird die nächste und nicht die aktuelle Stufe sein. 😉

Heute war ein schlechter Tag, nicht wegen Montag – nein! Durch einen Fehler habe ich meine Festplatte auf meinem Arbeitssystem formatiert. Ich dachte mit einer Sicherheitskopie kann nichts passieren, also machte ich eine. Das System zu installieren und notwendige zusätzliche Komponenten herunter zu laden wird lange dauern.
Während ich das neue System installiere, habe ich mich entschieden es auf einer virtuellen Maschine zu erzeugen unter Benutzung von vmware. Ich hoffe das wird einige Vorteile für die Zukuft bringen. Also werden die nächsten Tage mit Herunterladen und Installieren, Wiedererzeugen von Konfigurationen etc. gefüllt sein.

Nun in einer anderen fremden Sprache 😉 ( für meine speziellen indonesischen Leser)

(I tried to give you a special word-by-word translation as a possibility to learn German easier. Maybe the English is wrong because of my lacks in grammar. I have done my best according to my knowledge and conscience. 😉 )


59.Tag

Oktober 30, 2006

Sonntag ist Pizzatag, wir bestellen heute wieder Pizza bei PizzaHut.

Morgen sind wir genau zwei Monate hier, in zwei Wochen ist Halbzeit. Uns gefällt es, deswegen wollten wir eigentlich kein Bergfest feiern, aber wo ein Anlaß ist, muß er auch genutzt werden. Also werden wir doch Bergfest feiern und mit einem oder zwei Bier anstoßen.

Schließlich leben wir hier sonst in einer sehr enthaltsamen Gesellschaft. Wobei mit der Zeit klar geworden ist, daß alles was der Schleier verbirgt, durch kecke Blicke und freche Sprüche verbal kompensiert wird.

Mit Beispielen werde ich mich jetzt in Rücksicht auf einige Leser, speziell meine Großeltern, zurückhalten, obwohl ich könnte die Schrift gaaanz klein machen ;).

So ich habe nun alles seit dem 47.Tag aktualisiert und euch somit viele Seiten zu lesen gegeben.


57.Tag

Oktober 30, 2006

Iceskating – mit 200 Menschen

Heute sind wir nach Taman Anggrek gefahren, um dort Schlittschuh zu laufen. Was auch ganz gut war, außer daß wir mit ca. 200 anderen Menschen dicht gedrängt auf 2/3 der Fläche eines Hockeyfeldes skaten durften.

War ok, konnte meine Technik weiter verfeinern ;).


54.Tag

Oktober 30, 2006

Die Abreise erfolgt heute mit dem Flugzeug. Wir werden somit unseren Ferienaufenthaltsort nach BSD zurück verlegen ;).

 

Am letzten Tag in Yogya werden wir uns heute den Merapi anschauen, einen aktiven Vulkan, der zuletzt im Juni ausgebrochen ist und mindesten 2 Menschen das Leben gekostet hat. Sie haben sich in einen Bunker gerettet, wo sie dann von der kochend heißen Lava eingeschlossen wurden und zu Tode kamen (Man würde glaube ich von backen reden, wenn es um Garung mit heißer Luft geht. Letztendlich sind sie aber verbrannt.)

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Der Rückflug war formidable, klimatisiert, kurz und nicht ermüdend. Habe fast etwas gefroren. Eine Stunde dauerte der Flug und ca. 40min die Fahrt nach BSD.

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Endlich wieder zu Hause.


53.Tag

Oktober 30, 2006

 

Montag war einfach mal relaxen am Pool und nichts machen.

 

Fernsehen, essen, schlafen, essen, baden, essen.

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52.Tag

Oktober 30, 2006

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Das Essen im Hotel ist super, Nasi Goreng, Mie Goreng, Würstchen, Omelett und frittierten Fisch, dazu Cornflakes und ein kleines Obstbuffet reichen aus, um bis zum späten Lunch auszuhalten.

 

Der ärmliche Sultanspalast

 

Der Sultanspalast steht heute auf dem Programm. Yogyakarta liegt in einem Distrikt, daß als Sultanat eine gewisse Autonomität innerhalb Indonesiens genießt. Der Sultan ist zugleich Gouverneur der Stadt und des Bezirks. Dieses Distrikt war das einzige, indem 1998 keine Unruhen statt gefunden haben. Durch die Autorität des Sultans und dessen guter Führung, sind und waren die Menschen hier zufriedener und sind in Krisen vertrauensvoller und ruhiger.

Der Palast war enttäuschend, fast ärmlich und sehr heruntergekommen.

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Malioboro – eine Straße voller Marktstände

 

Nach dem Besuch des Sultanspalasts sind wir in die berümte Einkaufsstraße Malioboro gefahren. Sehr viel Kleidung, Uhren, Sonnbrillen und kleine Utensilien wurden dort angeboten. Ganz am Ende sind wir in einem Laden richtig fündig geworden, viele schöne Sachen und wirklich nicht teuer.

 

Sonnenuntergang am Strand von Yogya

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klick mich zum vergrößern

Zum Sonnenuntergang sind wir an den Strand gefahren, aber da möchte ich euch lieber die Photos zeigen, als es euch zu beschreiben.

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51.Tag

Oktober 30, 2006

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Idul Fitri – Massenpanik auf dem Bahnhof

 

Ganz so schlimm, wie es die reißerische Überschrift vermuten läßt war es natürlich nicht. Es gab keine Massenpanik. Ich wollte nur mal mit anderen Worten sagen „Es war voll.“ ROFL.

 

Es ist Samstag und es sind die Tage, die Idul Fitri vorangehen. Der Ramadan endet dieses Jahr für alle Muslime mit dem großem Fastenbrechen am 23. in der westlichen Welt (ca. bis einschließlich Irak) bzw. erst am 24. Oktober in Indonesien. Dieser Feiertag wird Idul Fitri genannt und ist der höchste islamische.

Das Ende des Ramadan wird für viele Indonesier (ca. 30%) in Jakarta damit gefeiert, daß sie sich auf die mudik (Heimfahrt und Vereinigung mit der Familie in den Heimatorten, da viele Bewohner in Jakartas nur arbeiten) machen. Bei dieser großen Heimreise ist dann natürlich nicht ungewöhnlich, daß viele Straßen verstopft sind, Züge überfüllt und Flugtickets ausgebucht. Wir haben von dieser anstehenden Feierlichkeit nur insofern etwas mitbekommen, daß z.B. Borobudur (einer der größten hinduistischen Tempel auf Java und UNESCO-Weltkulturerbe) und das ganze Gelände drumherum, was sonst überfüllt sein soll, ziemlich leer war.

 

 

Einheimischer Touristenführer inklusive

 

In Yogyakarta hat uns Nikken, eine Studentin der SGU, die gerade ihre Eltern in ihrer Heimatstadt besucht, viel gezeigt. Wir haben uns für die Tage dort einen Jeep mit Fahrer gemietet, hört sich teuer an, war es aber nicht. (€30 pro Tag, inkl. Benzin, war aber auch das preiswerteste Angebot). Mit diesem Auto und Nikken als einheimische Touristenführerin, werden wir eine Menge sehen.

 

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Borobudur – ein hinduistischer Tempel

 

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Für heute steht Borobudur auf dem Plan. Es war sehr eindrucksvoll. Aber auch sehr heiß. So daß wieder mein WIBU-Regenschirm als Sonnenschutz herhalten mußte.

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Wir wurden von Händlern regelrecht belagert.

 

 

Bitte waschen Sie Ihr Besteck ab, bevor Sie es benutzen!“ – Gaststätten in Indonesien

 

Nach dem Besuch sind wir in einem Restaurant essen gewesen. Manchmal möchte ich behaupten, daß Restaurants, die hier als Restaurants bezeichnet werden in Deutschland entweder als Imbißbuden zu finden wären, oder aufgrund der mangelnden hygienischen Zuständen geschlossen worden wären. Ich wundere mich hier mittlerweile nicht mehr über klebrige Tische und fettige Teller und dreckiges Besteck. Wenn es mir zu arg ist, hole ich schon mal mein eigenes Besteck raus, ansonsten hoffe ich, dass ich mit genügend Chili alle Keime abtöte.

 

Im Hotel waren wir kurz nach 5. Wir haben dann noch ausgiebig das zur Verfügung stehende Fernsehprogramm von DeutscheWelle-TV, HBO und BBC genossen.


50.Tag

Oktober 30, 2006

Ferienortwechsel

Wenn man gemein ist, kann man sagen, daß wir heute unseren Ferienort kurzzeitig wechseln ;). Aber das bin ich nicht, deswegen sage ich nur, daß wir eine 5tägige Reise unternehmen.

Auf nach Yogyakarta!“

Heute, Freitag dem 20.Oktober, werden wir nach Yogya fahren. Die Hinreise mit dem Zug und zurück mit dem Flugzeug. Wir werden somit €30 für die Hinreise und ca. €15 für die Rückreise bezahlen. Hin sind ca. 8h Fahrt veranschlagt und zurück wird es ungefähr 1h dauern. Die Entfernung beträgt ca. 400km.

Diese Stadt ist im Gegensatz zu Jakarta, mit seinen 15 Millionen Einwohnern – hier sind es gerade mal 600.000, kein Moloch und sondern eine angenehme dörfliche Ansammlung von Siedlungen. Yogya ist eine Studentenstadt und da Studenten wenig Geld haben, ist es hier nochmal um einiges billiger. Wir werden mal sehen.

Wo ist unser Taxi ?

Gestern haben wir in der SGU für heute morgen ein Taxi mit Tarif lama (alter Tarif, billiger) bestellt. Wir haben uns ausgerechnet, dass wir lieber 3€ jeder für 40min Taxifahrt zum Hauptbahnhof bezahlen, als für die gesparten 2€ mit dem TransBSD-Busshuttle zu fahren. Vorallem umsteigen müssen und nicht genau wissen, wohin und eventuell den Zug verpassen. Da dachten wir, nehmen wir lieber Taxi, klimatisiert von Tür zu Tür. Soweit der Plan.

Als wir dann heute früh um 7 Uhr angerufen haben, zu 7.30 Uhr war das Taxi bestellt, wußte niemand von unserer Bestellung. Erstmal wurde uns gesagt, daß gerade kein Taxi frei sei, nach einigem Hin- und Her wurde dann ein Taxi für die „bole“ (Weißen) gesucht. Um 7.30 Uhr bin ich dann einfach mal losgegangen, um auf gut Glück eins an der Straße zu erwischen. Drei-viertel Acht saßen wir dann in einem anderen Taxi auf dem Weg zum Bahnhof. Eine 45 Minuten später, haben wir erfahren, war dann endlich das bestellte Taxi da. Wir hatten auch noch Glück mit dem Taxifahrer, der sehr nett war und uns in Jakarta auf viele Sehenswürdigkeiten hingewiesen hat.

Wie ? Klimaanlage kaputt ? – 8,5h Zugfahrt mit der Bimmelbahn

Auf dem Bahnhof angekommen, haben wir uns die Menge der Wartenden eingeordnet. Unser Zug hatte 20 Minuten Verspätung. Die Schwierigkeit bestand darin, unseren Zug zu erkennen, nirgends Aushänge. Die Ansagen waren für uns kaum verständlich. Eigentlich hatten wir den Namen des Zuges, so daß wir auf die Benennung achten konnten, jedenfalls war es so gedacht. Nachher hat sich herausgestellt, daß ein anderer Zug eingesetzt wurde. Wir haben im Endeffekt jedes mal jemanden gefragt, ob dies unser Zug ist.

Wie sollte es auch anders sein, wir standen natürlich am falschen Ende des Bahnsteiges. Also ab durch die Massen an das andere Ende zu einem Schaffner, der nicht genau wußte welcher Waggon welcher war. Es war von außen nicht ersichtlich, welcher Waggon welche Nummer trug. Wir dann auf Geheiß in einen rein und unsere Sitzplätze gesucht und niedergelassen – „Ahh endlich drin und klimatisiert.“. Wir saßen zwar ganz vorn aber dafür war es klimatisiert – noch ! Denn fünf Minuten später kamen Leute, die meinten, Waggon 7 ist der Nächste. Wir also wieder unsere Sachen genommen und weiter. „Ahh endlich sitzen, mit mehr Beinfreiheit.“.

Irgendwann merken wir, daß es recht warm ist. Auf ein Nachfrage hin, wird uns erklärt, daß die Klimaanlage in diesem Waggon leider kaputt sei. Vom Regen in die Traufe. Da saßen wir nun schwitzend, unfähig uns irgendwie zu beschäftigen. Wir vegetierten da nun in unseren Sitzen nach dem Vorbild der Einheimischen vor uns her. Wir haben gerade mal aus dem Fenster geschaut und Photos gemacht, mehr nicht. Obwohl die 520 Minuten gingen auch recht zügig vorbei ;). Man kann also resümieren, daß wir 20 Minuten später abgefahren sind und eine Stunde später als geplant angekommen sind. Rein rechnerisch kann man sagen, wir sind die 400 km mit 46 km/h gefahren, also 400km Kaffeefahrt. In Deutschland sind nicht mal die Bummelzüge so lahm, klar wir haben vielleicht 10 Mal angehalten, trotzdem sehr laaaaaangsaaaaam.

Am Bahnhof in Yogyakarta stand natürlich auch nicht, wie vereinbart, der Pick-Up-Service vom Hotel. Immerhin 20 Minuten und ein Telefonat später war auch das geregelt.

Überraschung im Hotel „Von Ihrer Reservierung wissen wir leider nichts.“

Angekommen im Hotel erwartete uns die nächste Überraschung. Unsere Reservierung über das Internet ist nicht beim Hotel angekommen. Mathias und Karl hatten im Internet ein sehr gutes Angebot für $20 pro Person pro Nacht ausgemacht und schon gebucht. Hier wurde uns nun gesagt, dass es $40 p.P.p.N. kosten sollte. Wir haben uns schließlich auf 1 Zimmer für $20 pPpN mit Aufbettung geeinigt, so daß wir immer noch $20 preiswerter weggekommen sind, als geplant (es gibt keine Einzelzimmer).

Viel schief gelaufen – trotzdem Spaß gehabt.

Wer jetzt meint, daß ich ziemlich genervt ins Bett gegangen bin, der täuscht sich. Ich habe nur in deutscher Manier (fast ausschließlich) meine Probleme geschildert. (Nach dem mittlerweile deutschen Grundsatz, „Wer nicht klagt, dem geht es zu gut.“)

Eigentlich habe ich nicht damit gerechnet, daß es reibungslos läuft. Das Schöne hier an den Problemen ist, daß sie meist recht flexibel gelöst werden können. In Deutschland wäre ein „Leider nicht möglich.“ meist endgültig, hier gibt es fast immer gewisse Spielräume, um das Unmögliche doch noch möglich zu machen.

Klar manchmal hätte ich mir manchmal die deutsche Gründlichkeit gewünscht, aber „Andere Länder andere Sitten, andere Frauen andere …ten.“ 😉 (© by K.K.).

Hier lernt man übrigens den Unterschied zwischen dem vermeintlichen revanchistischem Unterton von „deutsche Gründlichkeit“ und der Realität hautnah kennen.

Auf der Zugfahrt haben wir sehr viel vom traditionellen Indonesien gesehen und das war der Schweiß, den wir unseren Sitzen zurück gelassen doch wert.

U.a. haben wir gesehen, wie ein Autobesitzer zum Autowaschen in einen Fluß mit Niedrigwasser gefahren ist, mit dem gesamten Auto und hat es dort dann geputzt.

Ich habe selbst zwei Menschen gesehen, wie sie extra für die Zugreisenden Notdurft-verrichten demonstriert haben.

Viele trockene und feuchte Reisefelder haben wir gesehen und Slums, Horden von Mopedfahrern, die an den beschrankten Bahnübergängen gewartet haben – erst im Hellen, dann im Dunkeln mit Lichtern.

Das Hinweisschild für Zug, hier in Indonesien, zeigt noch eine Dampflok. Genauso, wie die Schienen laut Aufdruck noch von 1914 sind.

Vom Taxifahrer haben wir erfahren, daß für Luxusautos eine Luxussteuer von 200% anfällt. Somit muß man für ein Luxusauto 300% bezahlen, also könnte man sich ohne diese Steuer 3 Autos kaufen. Aber für die normalen Autos fallen nur 150% an, ist somit nicht ganz so exorbitant überteuert. Ich weiß im Moment nicht, ob und wieviel die Importsteuer mit hinein zählt. Auf jeden Fall kann man daraus ableiten, daß die Leute, die Benz fahren, richtig reich sein müssen. Dazu im Vergleich fällt mir gerade ein, wie unser Hausvermieter uns erzählt hat, daß er seinen Bauarbeitern 600.000 Rp pro Monat zahlt – ca. €50. Das soll Marktpreis sein und angemessener Durchschnitt.


48.Tag

Oktober 30, 2006

Der kürzeste Weg

 

Ich beschreibe hier nun eine Situation, die sich genau vor meinem Schreibtisch abgespielt hat. Mein Schreibtisch steht an einem Durchgang in einem Großraumbüro. An diesem Durchgang erlebe ich das tägliche Leben hautnah.

 

Edo ist ein Kollege von mir. Edo muss oft aus seinem Büro raus, um Ausdrucke von einem zentralen Drucker zu holen. Edo ist recht kräftig ;). Wenn Edo nun aus seinem Büro rauskommt, um die Blätter zu holen, nimmt er den kürzesten möglichen Weg, wäre nicht der Schrank, der vor dem Drucker steht, so stabil und schwer, wäre er schon umgerannt worden. Vor dem Schrank allerdings, steht ein kleiner hilfloser Blumentopf mit einem Plastikuntersetzer. Da es nun innerhalb von zwei Tagen drei Mal vorgekommen ist, dass es ‚Knacks‚ gemacht hat und kurz darauf jemand „Ups.“ gesagt hat, dachte ich mir einfach mal den Blumentopf zu versetzen.

Also habe ich den Topf an die Rückwand eines anderen Schranks gestellt, wo er scheinbar nicht so im Weg steht. Leider habe ich übersehen, dass genau dort neben ihm, ein rollender Ablagecontainer für Papier ist. Na , was kommt jetzt? Klar! Edo musste natürlich nachdem er ein paar mal Blätter geholt hatte auch welche ablegen. „Knacks“, „Ups.“. Da war es wieder.

Dann habe ich nochmal scharf überlegt und den Container einfach vor den Blumentopf gerollt und seitdem gibt es kein „Knacks“ und kein „Ups“ mehr !

 

Swastika ist trendy,

Schwarz-RotGold und Reichsadler mit Hakenkreuz

 

Am heutigen Mittwoch sind wir von Imtje eingeladen, zu ihrem Geburtstag. Imtje ist eine Deutschlehrerin an der SGU und ist 60 geworden. Die Geburtstagsfeier soll in der Mensa stattfinden.

Wir haben uns nun gefragt, was können wir ihr denn am Besten schenken? Recht schnell haben wir uns auf einen Blumenstrauß geeinigt und haben uns erkundigt, wo der nächste Blumenladen ist. Angekommen im Blumenladen, wurden wir überrascht von einer Unmenge an künstlichen, aber gerade mal zwei Sträußen frischen Blumen. Die Verkäuferin hat uns noch eine andere naheliegende Filiale empfohlen, wo das Angebot besser sein sollte. Schließlich sind wir da fündig geworden und hatten nachher einen sehr schönen riesigen Blumenstrauß. (Über den Preis rede ich diesmal nicht.)

Als Gäste waren Freunde, Mitarbeiter und Studenten eingeladen. Unter diesen Mitarbeitern war auch einer, der es als modisch empfand, sich mit der deutschen Flagge auf dem Ärmel und einem klassischen Reichsadler mit Hakenkreuz in seinen Greifern zu schmücken. Fand ich dann doch etwas ziemlich merkwürdig. Später habe ich diesen „Modeschmuck“ auch noch als Aufkleber auf mehreren Autos gesehen, (verbotene) Reichskriegsflagge (rot grundiert, mit weißem Kreis in der Mitte und anstelle Reichsadler ein Hakenkreuz) . Ich frage mich, ob es eventuell aufgrund des islamischen Glaubens hier, eventuell eine Meinung darstellt, Sympathie mit den Nazis wegen der Antipathie mit Israel zusammen mit der Unwissenheit über den Holocaust. Nachdem ich gerade bei http://de.wikipedia.org/wiki/Swastika nachgelesen habe, kann es auch einfach Gedankenlosigkeit mit Unwissenheit sein.

Da bis zum 24.Oktober noch Ramadan ist und die Geburtstagsfeier schon um 17.00 Uhr begonnen hat, wurden bis um 17.55 Uhr noch Lobpreisungen auf das Geburtstagskind und anschließend 40 Minuten Gebet voran geschoben, bevor wir endlich mit dem Schmaus begonnen haben. Das Essen war in Aperitif und Hauptgang aufgeteilt. Da ich aber schon vorher so einen Hunger hatte, habe ich mich auf den Aperitif gestürzt und die frittierten Gemüse-Käse-Röllchen gegessen, sehr lecker. Man kann sich diese Röllchen so groß wie Marsriegel vorstellen. Davon habe ich so ca. 7-8 verdrückt, man bedenke es gibt hier sehr selten Käse und wenn, sollte man es schon ausnutzen :). ( So nun habe ich Appetit bekommen und werde mir erstmal Mozarella aus dem Kühlschrank holen.)


47.Tag

Oktober 30, 2006

Heute abend habe ich japanisch gegessen. Die Art und Weise nannte sich „Bento“ und meinte wahrscheinlich, die Form des Tellers, der ähnlich einer Assiette aufgebaut war.

Frittierter Fisch, Reis, Sojasauce, roher Lachs und Tofuringe. Alles in allem sehr lecker.

Vorhin habe ich im Taxi noch erfahren, im Gespräch mit dem Taxifahrer, nicht alle können englisch aber immerhin einige, daß er für seine Kinder bis einschließlich Junior Highschool (bis 8.Klasse) ca. $250 und danach ca. $500 Schulgeld zahlt. (Ich glaube, wenn ich mich recht erinnere, daß die Bücher mit eingerechnet waren). Dieser Taxifahrer hat 4 Kinder, zwei Highschool, eins auf dem College und eins auf der Universität (Richtwerte hatte ich schon mal früher aufgeführt). Wenn man nun bedenkt, dass mich die 20 minütige Fahrt ca.20km nur rund 7€ gekostet hat, die ihm aber nicht direkt voll ausgezahlt werden … kann man sich mal vorstellen, welchen Stellenwert die Kosten im Haushalt einer solchen Familie darstellen. (Auch hier gilt Schulpflicht.)


46.Tag

Oktober 16, 2006

Gestern abend zum Abendessen habe ich doch glatt 16 Moskitostiche abbekommen. Meine Güte, juckt das. Meine Füße sehen aus, als wäre ich in ein Nest gerannt.

 

Dann konnte ich mich heute morgen wieder nicht über fehlende Zuneigung seitens der Moskitos beklagen, 2 Stiche am Fuß und 3 an den Händen. Ich merke gerade, dass ich noch 4 am Arm habe. *juck


44.Tag

Oktober 16, 2006

 

Aufdringliche Verkäuferinnen und

ein kleiner Junge, der seiner Mutter auf die Hände gepullert hat

 

Gestern waren wir im „Citoz“ ist eine Mall mit vielen Bars und Restaurants, eher zur Unterhaltung, als zum reinen Einkaufen geeignet.

Da ich recht bald neue Sachen brauche, da z.B. Handwäsche nicht so viel gegen alltägliche Schweißränder am Kragen ausrichtet und sich das bei weißen Shirts, besonders bemerkbar macht, bin ich in ein Kaufhaus für Sachen gegangen. Wollte mich mal umschauen, wie die Preise und die Qualität sind.

Dabei sind mir zwei erwähnenswerte Sachen passiert. Zum einen habe ich eine Mutter beobachtet, die gerade ihren Sohn, im Kleinkindalter, ausgezogen hat, wobei er sichtlich unbeeindruckt davon, weiter eingepinkelt hat. Also wenn man es mal bildlich macht, hat die Mutter seine Schuhe abgenommen und aus demselben Hosenbein lief es dann weiter raus. Wobei beide schon in einer kleinen Urinpfütze standen. Köstlich, obwohl ich nicht an der Stelle der Mutter sein wollen würde.

Zum anderen fand ich die wirkliche außerordentliche Höflichkeit und Aufmerksamkeit der Verkäuferinnen in dem Kaufhaus mit der Zeit sehr aufdringlich. Sobald ich ein Kleidungsstück angefaßt habe, kam auch schon eine Verkäuferin und wollte mir zur Hand gehen. Dabei ist mir abermals der Schwarm an Verkäuferinnen aufgefallen. Teilweise schien es so, als gebe es für jeden Kunden eine. Dieses vorbildliche Verhalten hat mich schließlich so genervt, dass ich geflüchtet bin. Dauernd steht jemand neben einen, der meint darauf warten zu müssen, dass ich etwas brauche. Nicht schön, fand ich zu mindestens.

 

 

Friseur mit Massage

 

Ich muss unbedingt noch unseren Besuch im Barbershop, vom letzten Samstag schildern. Für den Friseur hatte ich vorsorglich Bilder erstellt, von mir als ich frisch geschnitten vom Friseur gekommen bin. Es ist natürlich so gekommen, dass ich die Bilder wieder auf meine Kamera gespielt habe, um sie der Friseuse (neudt. auch Frisöse oder Friseurin, ich glaube eins davon ist falsch, bitte klärt mich auf) zu zeigen. So nach Murphy’s Law sollte etwas schief gehen. Manche werden vermuten, dass die Batterien in dem Moment versagt haben, als ich die Bilder zeigen wollte, nein! Das ist das erste Mal , dass ich einen „File Error“ auf meiner Kamera hatte, sprich einen Lesefehler der entscheidenden Bilder. (Ist vermutlich dadurch aufgetreten, dass ich nicht ordentlich den Datenträger aus dem Betriebssystem entfernt habe.)

Da standen wir nun und hatten nichts womit wir erklären konnten, was wir wollten. Mit wir meine ich , Karl und mich, weil wir glücklicherweise den gleichen Haarschnitt haben.

Nach einigem Hin- und Her. Haben wir uns dann so geeinigt, dass Karl sich zuerst schneiden läßt und ich eingreife wenn, etwas schief läuft. Doch die (männliche) Friseuse war ziemlich gut (mag ja ein Vorurteil sein, aber auch hier, in einer anderen Kultur, sind die männlichen Friseusen, mit einem kleinen schwulen Touch ausgestattet, aber alle 3, st**ksch**l ), somit habe ich mich nach Karl auch unter’s Messer begeben. 😉

Manche haben Angst vor dem Arzt – ich nicht – ich habe Angst beim Friseur!

Wir wissen nun, wie sich unsere Art des Haarschnittes hier nennt, „Mandarin Cut“ auch in Deutschland als „Façon“ bekannt.

Da sich das Programm bei diesem Friseur nicht nur auf die Haarpracht konzentriert, sondern auf ein entspannendes Erlebnis mit Wohlfühlfaktor, gab es einiges an Mehrwert. (kleines Modewort, im Zuge der Entwicklung von Mehrwertdiensten 😉 ). Dass aus einem Mehrwert in der Folge auch „Mehrkosten“ entstehen, sei hier nur mal am Rande erwähnt, denn alles in allem ist diese Dienstleistung mit dem Preis in Deutschland nicht mal dafür zu haben, wenn es sich nur auf das reine trockene Haareschneiden beschränkt.

Wir haben nun für 2 Stunden Haareschneiden, Waschen vorher und nachher, Kopfmassage, Nackenmassage, Haarpflege und Arm- und Handmassage plus Getränke (Wasser), zusammen rund €21 bezahlt. Wir haben dabei ca. 6 Personen beschäftigt.

Ich denke allein aufgrund solcher Preise und solchen Angeboten, entwickelt jeder eine gewisse Sympathie für Indonesien – vorallem ein gewisser Jens ;). (Diese Nebensatz ist für diejenigen, die mich nachher fragen werden, „ … und wie hat es dir gefallen?“.)

 

Am Samstag selbst, haben wir noch 2 Freunde getroffen, die ebenfalls beim Friseur waren. Montags habe ich einen Kollegen gesehen, der auch war. Den gleichen Einfall hatte auch noch eine Essensfrau, wobei es sein kann, dass wieder ein Jahr rum war. Weil sie sich gut 15cm abnehmen lassen hat. Ein Wochenende des Friseurs.

 beim Friseur

 

 

English Books aus einem toko buku

 

Gestern habe ich einen Buchladen gefunden, der auch englische Bücher hatte. Da habe ich mir auch gleich zwei bekannte geholt. „City of God“, ich denke einige kennen den Film und den Klassiker von Ernest Hemmingway „The old man and the sea“. Mal sehen, wie sie sind.