121. Tag ( Bali 7/15 )

Januar 8, 2007

Endlich wieder Salami!“ … Besuch in einer deutschen Gaststätte

Heute, Samstag einen Tag vor Silvester, waren im Mama’s German Restaurant, um mal wieder „ordentliches“ deutsches Essen zu haben. Ich habe mir zu meinem Thunfischsalat auch eine kleine Beilage bestellt, Rotkohl –sangat enak!

Das Restaurant von einem Deutschen geleitet, war auch vom Auftreten sehr deutsch. Sauberes Geschirr und Besteck und doppeltes Arbeitstempo, sehr straff und zügig. Wir saßen gegenüber der Küche, die im Stil einer amerikanischen Küche offen und einsichtig war, so daß wir auf unser Essen wartend, der Arbeit der Köche zuschauen konnten. Wir waren gerade zu einer Stoßzeit dort, so daß die Köche sehr stark beeilen mußten, um die Gäste nicht zu lange warten zu lassen. Durch die Einsicht in die Arbeit der Köche und dadurch, daß man als Gast mitbekommen hat, daß sie nicht Däumchen-drehen, war es ziemlich unterhaltsam und wir hatten mehr Verständnis für die Wartezeit.

My name is Lindon.“ [Mai näem is Linden]

Nach der Rückfahrt mit dem Taxi beim Aussteigen habe ich dann einen meiner australischen Nachbarn kennen gelernt. Meine Güte, hat der einen Akzent. Das Zuhören erfordert doch schon eine enorme Konzentration.

Irgendwie überkam es mich zu fragen, ob er wissen würde, ob einer seiner Vorfahren ein verbannter Sträfling gewesen. Ja er wußte es und es war an dem. Ebenso wußte er auch, daß er ein Achtel deutsches Blut hat. Um mal noch ein Stereotyp aufzugreifen, habe ich ihn auch noch gefragt, ob er auf einer Farm lebt, kam mir so in den Sinn. Ja er lebt auch auf einem Bauernhof, in einer Kleinstadt in der Nähe Brisbane. Womit dann mein geographisches Wissen über Australien überfordert wurde. Interessantes Gespräch über seinen Beruf und vieles Andere. Er ist zusammen mit den Eltern seiner Freundin hier und ihren Brüdern. Kurze Zeit später kamen Ned und Billy auch noch hinzu. Billy, stammt über Bill vom Namen William ab. Aber Ned ? Hmm.

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