Archive for Oktober, 2006

59.Tag

Oktober 30, 2006

Sonntag ist Pizzatag, wir bestellen heute wieder Pizza bei PizzaHut.

Morgen sind wir genau zwei Monate hier, in zwei Wochen ist Halbzeit. Uns gefällt es, deswegen wollten wir eigentlich kein Bergfest feiern, aber wo ein Anlaß ist, muß er auch genutzt werden. Also werden wir doch Bergfest feiern und mit einem oder zwei Bier anstoßen.

Schließlich leben wir hier sonst in einer sehr enthaltsamen Gesellschaft. Wobei mit der Zeit klar geworden ist, daß alles was der Schleier verbirgt, durch kecke Blicke und freche Sprüche verbal kompensiert wird.

Mit Beispielen werde ich mich jetzt in Rücksicht auf einige Leser, speziell meine Großeltern, zurückhalten, obwohl ich könnte die Schrift gaaanz klein machen ;).

So ich habe nun alles seit dem 47.Tag aktualisiert und euch somit viele Seiten zu lesen gegeben.

Werbeanzeigen

57.Tag

Oktober 30, 2006

Iceskating – mit 200 Menschen

Heute sind wir nach Taman Anggrek gefahren, um dort Schlittschuh zu laufen. Was auch ganz gut war, außer daß wir mit ca. 200 anderen Menschen dicht gedrängt auf 2/3 der Fläche eines Hockeyfeldes skaten durften.

War ok, konnte meine Technik weiter verfeinern ;).

54.Tag

Oktober 30, 2006

Die Abreise erfolgt heute mit dem Flugzeug. Wir werden somit unseren Ferienaufenthaltsort nach BSD zurück verlegen ;).

 

Am letzten Tag in Yogya werden wir uns heute den Merapi anschauen, einen aktiven Vulkan, der zuletzt im Juni ausgebrochen ist und mindesten 2 Menschen das Leben gekostet hat. Sie haben sich in einen Bunker gerettet, wo sie dann von der kochend heißen Lava eingeschlossen wurden und zu Tode kamen (Man würde glaube ich von backen reden, wenn es um Garung mit heißer Luft geht. Letztendlich sind sie aber verbrannt.)

merapi.jpg

 

Der Rückflug war formidable, klimatisiert, kurz und nicht ermüdend. Habe fast etwas gefroren. Eine Stunde dauerte der Flug und ca. 40min die Fahrt nach BSD.

mpeds.jpg

 

 

Endlich wieder zu Hause.

53.Tag

Oktober 30, 2006

 

Montag war einfach mal relaxen am Pool und nichts machen.

 

Fernsehen, essen, schlafen, essen, baden, essen.

pool.jpg

52.Tag

Oktober 30, 2006

strand_3.jpg

Das Essen im Hotel ist super, Nasi Goreng, Mie Goreng, Würstchen, Omelett und frittierten Fisch, dazu Cornflakes und ein kleines Obstbuffet reichen aus, um bis zum späten Lunch auszuhalten.

 

Der ärmliche Sultanspalast

 

Der Sultanspalast steht heute auf dem Programm. Yogyakarta liegt in einem Distrikt, daß als Sultanat eine gewisse Autonomität innerhalb Indonesiens genießt. Der Sultan ist zugleich Gouverneur der Stadt und des Bezirks. Dieses Distrikt war das einzige, indem 1998 keine Unruhen statt gefunden haben. Durch die Autorität des Sultans und dessen guter Führung, sind und waren die Menschen hier zufriedener und sind in Krisen vertrauensvoller und ruhiger.

Der Palast war enttäuschend, fast ärmlich und sehr heruntergekommen.

sultan.jpg

 

Malioboro – eine Straße voller Marktstände

 

Nach dem Besuch des Sultanspalasts sind wir in die berümte Einkaufsstraße Malioboro gefahren. Sehr viel Kleidung, Uhren, Sonnbrillen und kleine Utensilien wurden dort angeboten. Ganz am Ende sind wir in einem Laden richtig fündig geworden, viele schöne Sachen und wirklich nicht teuer.

 

Sonnenuntergang am Strand von Yogya

strand_1_gross.jpg

klick mich zum vergrößern

Zum Sonnenuntergang sind wir an den Strand gefahren, aber da möchte ich euch lieber die Photos zeigen, als es euch zu beschreiben.

strand_2.jpg

51.Tag

Oktober 30, 2006

borobudur_palme.jpg

Idul Fitri – Massenpanik auf dem Bahnhof

 

Ganz so schlimm, wie es die reißerische Überschrift vermuten läßt war es natürlich nicht. Es gab keine Massenpanik. Ich wollte nur mal mit anderen Worten sagen „Es war voll.“ ROFL.

 

Es ist Samstag und es sind die Tage, die Idul Fitri vorangehen. Der Ramadan endet dieses Jahr für alle Muslime mit dem großem Fastenbrechen am 23. in der westlichen Welt (ca. bis einschließlich Irak) bzw. erst am 24. Oktober in Indonesien. Dieser Feiertag wird Idul Fitri genannt und ist der höchste islamische.

Das Ende des Ramadan wird für viele Indonesier (ca. 30%) in Jakarta damit gefeiert, daß sie sich auf die mudik (Heimfahrt und Vereinigung mit der Familie in den Heimatorten, da viele Bewohner in Jakartas nur arbeiten) machen. Bei dieser großen Heimreise ist dann natürlich nicht ungewöhnlich, daß viele Straßen verstopft sind, Züge überfüllt und Flugtickets ausgebucht. Wir haben von dieser anstehenden Feierlichkeit nur insofern etwas mitbekommen, daß z.B. Borobudur (einer der größten hinduistischen Tempel auf Java und UNESCO-Weltkulturerbe) und das ganze Gelände drumherum, was sonst überfüllt sein soll, ziemlich leer war.

 

 

Einheimischer Touristenführer inklusive

 

In Yogyakarta hat uns Nikken, eine Studentin der SGU, die gerade ihre Eltern in ihrer Heimatstadt besucht, viel gezeigt. Wir haben uns für die Tage dort einen Jeep mit Fahrer gemietet, hört sich teuer an, war es aber nicht. (€30 pro Tag, inkl. Benzin, war aber auch das preiswerteste Angebot). Mit diesem Auto und Nikken als einheimische Touristenführerin, werden wir eine Menge sehen.

 

fahrer.jpg

 

 

 

Borobudur – ein hinduistischer Tempel

 

borobudur_temple.jpg

 

 

Für heute steht Borobudur auf dem Plan. Es war sehr eindrucksvoll. Aber auch sehr heiß. So daß wieder mein WIBU-Regenschirm als Sonnenschutz herhalten mußte.

borobudur_gross.jpg

hier klicken

Wir wurden von Händlern regelrecht belagert.

 

 

Bitte waschen Sie Ihr Besteck ab, bevor Sie es benutzen!“ – Gaststätten in Indonesien

 

Nach dem Besuch sind wir in einem Restaurant essen gewesen. Manchmal möchte ich behaupten, daß Restaurants, die hier als Restaurants bezeichnet werden in Deutschland entweder als Imbißbuden zu finden wären, oder aufgrund der mangelnden hygienischen Zuständen geschlossen worden wären. Ich wundere mich hier mittlerweile nicht mehr über klebrige Tische und fettige Teller und dreckiges Besteck. Wenn es mir zu arg ist, hole ich schon mal mein eigenes Besteck raus, ansonsten hoffe ich, dass ich mit genügend Chili alle Keime abtöte.

 

Im Hotel waren wir kurz nach 5. Wir haben dann noch ausgiebig das zur Verfügung stehende Fernsehprogramm von DeutscheWelle-TV, HBO und BBC genossen.

50.Tag

Oktober 30, 2006

Ferienortwechsel

Wenn man gemein ist, kann man sagen, daß wir heute unseren Ferienort kurzzeitig wechseln ;). Aber das bin ich nicht, deswegen sage ich nur, daß wir eine 5tägige Reise unternehmen.

Auf nach Yogyakarta!“

Heute, Freitag dem 20.Oktober, werden wir nach Yogya fahren. Die Hinreise mit dem Zug und zurück mit dem Flugzeug. Wir werden somit €30 für die Hinreise und ca. €15 für die Rückreise bezahlen. Hin sind ca. 8h Fahrt veranschlagt und zurück wird es ungefähr 1h dauern. Die Entfernung beträgt ca. 400km.

Diese Stadt ist im Gegensatz zu Jakarta, mit seinen 15 Millionen Einwohnern – hier sind es gerade mal 600.000, kein Moloch und sondern eine angenehme dörfliche Ansammlung von Siedlungen. Yogya ist eine Studentenstadt und da Studenten wenig Geld haben, ist es hier nochmal um einiges billiger. Wir werden mal sehen.

Wo ist unser Taxi ?

Gestern haben wir in der SGU für heute morgen ein Taxi mit Tarif lama (alter Tarif, billiger) bestellt. Wir haben uns ausgerechnet, dass wir lieber 3€ jeder für 40min Taxifahrt zum Hauptbahnhof bezahlen, als für die gesparten 2€ mit dem TransBSD-Busshuttle zu fahren. Vorallem umsteigen müssen und nicht genau wissen, wohin und eventuell den Zug verpassen. Da dachten wir, nehmen wir lieber Taxi, klimatisiert von Tür zu Tür. Soweit der Plan.

Als wir dann heute früh um 7 Uhr angerufen haben, zu 7.30 Uhr war das Taxi bestellt, wußte niemand von unserer Bestellung. Erstmal wurde uns gesagt, daß gerade kein Taxi frei sei, nach einigem Hin- und Her wurde dann ein Taxi für die „bole“ (Weißen) gesucht. Um 7.30 Uhr bin ich dann einfach mal losgegangen, um auf gut Glück eins an der Straße zu erwischen. Drei-viertel Acht saßen wir dann in einem anderen Taxi auf dem Weg zum Bahnhof. Eine 45 Minuten später, haben wir erfahren, war dann endlich das bestellte Taxi da. Wir hatten auch noch Glück mit dem Taxifahrer, der sehr nett war und uns in Jakarta auf viele Sehenswürdigkeiten hingewiesen hat.

Wie ? Klimaanlage kaputt ? – 8,5h Zugfahrt mit der Bimmelbahn

Auf dem Bahnhof angekommen, haben wir uns die Menge der Wartenden eingeordnet. Unser Zug hatte 20 Minuten Verspätung. Die Schwierigkeit bestand darin, unseren Zug zu erkennen, nirgends Aushänge. Die Ansagen waren für uns kaum verständlich. Eigentlich hatten wir den Namen des Zuges, so daß wir auf die Benennung achten konnten, jedenfalls war es so gedacht. Nachher hat sich herausgestellt, daß ein anderer Zug eingesetzt wurde. Wir haben im Endeffekt jedes mal jemanden gefragt, ob dies unser Zug ist.

Wie sollte es auch anders sein, wir standen natürlich am falschen Ende des Bahnsteiges. Also ab durch die Massen an das andere Ende zu einem Schaffner, der nicht genau wußte welcher Waggon welcher war. Es war von außen nicht ersichtlich, welcher Waggon welche Nummer trug. Wir dann auf Geheiß in einen rein und unsere Sitzplätze gesucht und niedergelassen – „Ahh endlich drin und klimatisiert.“. Wir saßen zwar ganz vorn aber dafür war es klimatisiert – noch ! Denn fünf Minuten später kamen Leute, die meinten, Waggon 7 ist der Nächste. Wir also wieder unsere Sachen genommen und weiter. „Ahh endlich sitzen, mit mehr Beinfreiheit.“.

Irgendwann merken wir, daß es recht warm ist. Auf ein Nachfrage hin, wird uns erklärt, daß die Klimaanlage in diesem Waggon leider kaputt sei. Vom Regen in die Traufe. Da saßen wir nun schwitzend, unfähig uns irgendwie zu beschäftigen. Wir vegetierten da nun in unseren Sitzen nach dem Vorbild der Einheimischen vor uns her. Wir haben gerade mal aus dem Fenster geschaut und Photos gemacht, mehr nicht. Obwohl die 520 Minuten gingen auch recht zügig vorbei ;). Man kann also resümieren, daß wir 20 Minuten später abgefahren sind und eine Stunde später als geplant angekommen sind. Rein rechnerisch kann man sagen, wir sind die 400 km mit 46 km/h gefahren, also 400km Kaffeefahrt. In Deutschland sind nicht mal die Bummelzüge so lahm, klar wir haben vielleicht 10 Mal angehalten, trotzdem sehr laaaaaangsaaaaam.

Am Bahnhof in Yogyakarta stand natürlich auch nicht, wie vereinbart, der Pick-Up-Service vom Hotel. Immerhin 20 Minuten und ein Telefonat später war auch das geregelt.

Überraschung im Hotel „Von Ihrer Reservierung wissen wir leider nichts.“

Angekommen im Hotel erwartete uns die nächste Überraschung. Unsere Reservierung über das Internet ist nicht beim Hotel angekommen. Mathias und Karl hatten im Internet ein sehr gutes Angebot für $20 pro Person pro Nacht ausgemacht und schon gebucht. Hier wurde uns nun gesagt, dass es $40 p.P.p.N. kosten sollte. Wir haben uns schließlich auf 1 Zimmer für $20 pPpN mit Aufbettung geeinigt, so daß wir immer noch $20 preiswerter weggekommen sind, als geplant (es gibt keine Einzelzimmer).

Viel schief gelaufen – trotzdem Spaß gehabt.

Wer jetzt meint, daß ich ziemlich genervt ins Bett gegangen bin, der täuscht sich. Ich habe nur in deutscher Manier (fast ausschließlich) meine Probleme geschildert. (Nach dem mittlerweile deutschen Grundsatz, „Wer nicht klagt, dem geht es zu gut.“)

Eigentlich habe ich nicht damit gerechnet, daß es reibungslos läuft. Das Schöne hier an den Problemen ist, daß sie meist recht flexibel gelöst werden können. In Deutschland wäre ein „Leider nicht möglich.“ meist endgültig, hier gibt es fast immer gewisse Spielräume, um das Unmögliche doch noch möglich zu machen.

Klar manchmal hätte ich mir manchmal die deutsche Gründlichkeit gewünscht, aber „Andere Länder andere Sitten, andere Frauen andere …ten.“ 😉 (© by K.K.).

Hier lernt man übrigens den Unterschied zwischen dem vermeintlichen revanchistischem Unterton von „deutsche Gründlichkeit“ und der Realität hautnah kennen.

Auf der Zugfahrt haben wir sehr viel vom traditionellen Indonesien gesehen und das war der Schweiß, den wir unseren Sitzen zurück gelassen doch wert.

U.a. haben wir gesehen, wie ein Autobesitzer zum Autowaschen in einen Fluß mit Niedrigwasser gefahren ist, mit dem gesamten Auto und hat es dort dann geputzt.

Ich habe selbst zwei Menschen gesehen, wie sie extra für die Zugreisenden Notdurft-verrichten demonstriert haben.

Viele trockene und feuchte Reisefelder haben wir gesehen und Slums, Horden von Mopedfahrern, die an den beschrankten Bahnübergängen gewartet haben – erst im Hellen, dann im Dunkeln mit Lichtern.

Das Hinweisschild für Zug, hier in Indonesien, zeigt noch eine Dampflok. Genauso, wie die Schienen laut Aufdruck noch von 1914 sind.

Vom Taxifahrer haben wir erfahren, daß für Luxusautos eine Luxussteuer von 200% anfällt. Somit muß man für ein Luxusauto 300% bezahlen, also könnte man sich ohne diese Steuer 3 Autos kaufen. Aber für die normalen Autos fallen nur 150% an, ist somit nicht ganz so exorbitant überteuert. Ich weiß im Moment nicht, ob und wieviel die Importsteuer mit hinein zählt. Auf jeden Fall kann man daraus ableiten, daß die Leute, die Benz fahren, richtig reich sein müssen. Dazu im Vergleich fällt mir gerade ein, wie unser Hausvermieter uns erzählt hat, daß er seinen Bauarbeitern 600.000 Rp pro Monat zahlt – ca. €50. Das soll Marktpreis sein und angemessener Durchschnitt.

48.Tag

Oktober 30, 2006

Der kürzeste Weg

 

Ich beschreibe hier nun eine Situation, die sich genau vor meinem Schreibtisch abgespielt hat. Mein Schreibtisch steht an einem Durchgang in einem Großraumbüro. An diesem Durchgang erlebe ich das tägliche Leben hautnah.

 

Edo ist ein Kollege von mir. Edo muss oft aus seinem Büro raus, um Ausdrucke von einem zentralen Drucker zu holen. Edo ist recht kräftig ;). Wenn Edo nun aus seinem Büro rauskommt, um die Blätter zu holen, nimmt er den kürzesten möglichen Weg, wäre nicht der Schrank, der vor dem Drucker steht, so stabil und schwer, wäre er schon umgerannt worden. Vor dem Schrank allerdings, steht ein kleiner hilfloser Blumentopf mit einem Plastikuntersetzer. Da es nun innerhalb von zwei Tagen drei Mal vorgekommen ist, dass es ‚Knacks‚ gemacht hat und kurz darauf jemand „Ups.“ gesagt hat, dachte ich mir einfach mal den Blumentopf zu versetzen.

Also habe ich den Topf an die Rückwand eines anderen Schranks gestellt, wo er scheinbar nicht so im Weg steht. Leider habe ich übersehen, dass genau dort neben ihm, ein rollender Ablagecontainer für Papier ist. Na , was kommt jetzt? Klar! Edo musste natürlich nachdem er ein paar mal Blätter geholt hatte auch welche ablegen. „Knacks“, „Ups.“. Da war es wieder.

Dann habe ich nochmal scharf überlegt und den Container einfach vor den Blumentopf gerollt und seitdem gibt es kein „Knacks“ und kein „Ups“ mehr !

 

Swastika ist trendy,

Schwarz-RotGold und Reichsadler mit Hakenkreuz

 

Am heutigen Mittwoch sind wir von Imtje eingeladen, zu ihrem Geburtstag. Imtje ist eine Deutschlehrerin an der SGU und ist 60 geworden. Die Geburtstagsfeier soll in der Mensa stattfinden.

Wir haben uns nun gefragt, was können wir ihr denn am Besten schenken? Recht schnell haben wir uns auf einen Blumenstrauß geeinigt und haben uns erkundigt, wo der nächste Blumenladen ist. Angekommen im Blumenladen, wurden wir überrascht von einer Unmenge an künstlichen, aber gerade mal zwei Sträußen frischen Blumen. Die Verkäuferin hat uns noch eine andere naheliegende Filiale empfohlen, wo das Angebot besser sein sollte. Schließlich sind wir da fündig geworden und hatten nachher einen sehr schönen riesigen Blumenstrauß. (Über den Preis rede ich diesmal nicht.)

Als Gäste waren Freunde, Mitarbeiter und Studenten eingeladen. Unter diesen Mitarbeitern war auch einer, der es als modisch empfand, sich mit der deutschen Flagge auf dem Ärmel und einem klassischen Reichsadler mit Hakenkreuz in seinen Greifern zu schmücken. Fand ich dann doch etwas ziemlich merkwürdig. Später habe ich diesen „Modeschmuck“ auch noch als Aufkleber auf mehreren Autos gesehen, (verbotene) Reichskriegsflagge (rot grundiert, mit weißem Kreis in der Mitte und anstelle Reichsadler ein Hakenkreuz) . Ich frage mich, ob es eventuell aufgrund des islamischen Glaubens hier, eventuell eine Meinung darstellt, Sympathie mit den Nazis wegen der Antipathie mit Israel zusammen mit der Unwissenheit über den Holocaust. Nachdem ich gerade bei http://de.wikipedia.org/wiki/Swastika nachgelesen habe, kann es auch einfach Gedankenlosigkeit mit Unwissenheit sein.

Da bis zum 24.Oktober noch Ramadan ist und die Geburtstagsfeier schon um 17.00 Uhr begonnen hat, wurden bis um 17.55 Uhr noch Lobpreisungen auf das Geburtstagskind und anschließend 40 Minuten Gebet voran geschoben, bevor wir endlich mit dem Schmaus begonnen haben. Das Essen war in Aperitif und Hauptgang aufgeteilt. Da ich aber schon vorher so einen Hunger hatte, habe ich mich auf den Aperitif gestürzt und die frittierten Gemüse-Käse-Röllchen gegessen, sehr lecker. Man kann sich diese Röllchen so groß wie Marsriegel vorstellen. Davon habe ich so ca. 7-8 verdrückt, man bedenke es gibt hier sehr selten Käse und wenn, sollte man es schon ausnutzen :). ( So nun habe ich Appetit bekommen und werde mir erstmal Mozarella aus dem Kühlschrank holen.)

47.Tag

Oktober 30, 2006

Heute abend habe ich japanisch gegessen. Die Art und Weise nannte sich „Bento“ und meinte wahrscheinlich, die Form des Tellers, der ähnlich einer Assiette aufgebaut war.

Frittierter Fisch, Reis, Sojasauce, roher Lachs und Tofuringe. Alles in allem sehr lecker.

Vorhin habe ich im Taxi noch erfahren, im Gespräch mit dem Taxifahrer, nicht alle können englisch aber immerhin einige, daß er für seine Kinder bis einschließlich Junior Highschool (bis 8.Klasse) ca. $250 und danach ca. $500 Schulgeld zahlt. (Ich glaube, wenn ich mich recht erinnere, daß die Bücher mit eingerechnet waren). Dieser Taxifahrer hat 4 Kinder, zwei Highschool, eins auf dem College und eins auf der Universität (Richtwerte hatte ich schon mal früher aufgeführt). Wenn man nun bedenkt, dass mich die 20 minütige Fahrt ca.20km nur rund 7€ gekostet hat, die ihm aber nicht direkt voll ausgezahlt werden … kann man sich mal vorstellen, welchen Stellenwert die Kosten im Haushalt einer solchen Familie darstellen. (Auch hier gilt Schulpflicht.)

46.Tag

Oktober 16, 2006

Gestern abend zum Abendessen habe ich doch glatt 16 Moskitostiche abbekommen. Meine Güte, juckt das. Meine Füße sehen aus, als wäre ich in ein Nest gerannt.

 

Dann konnte ich mich heute morgen wieder nicht über fehlende Zuneigung seitens der Moskitos beklagen, 2 Stiche am Fuß und 3 an den Händen. Ich merke gerade, dass ich noch 4 am Arm habe. *juck

44.Tag

Oktober 16, 2006

 

Aufdringliche Verkäuferinnen und

ein kleiner Junge, der seiner Mutter auf die Hände gepullert hat

 

Gestern waren wir im „Citoz“ ist eine Mall mit vielen Bars und Restaurants, eher zur Unterhaltung, als zum reinen Einkaufen geeignet.

Da ich recht bald neue Sachen brauche, da z.B. Handwäsche nicht so viel gegen alltägliche Schweißränder am Kragen ausrichtet und sich das bei weißen Shirts, besonders bemerkbar macht, bin ich in ein Kaufhaus für Sachen gegangen. Wollte mich mal umschauen, wie die Preise und die Qualität sind.

Dabei sind mir zwei erwähnenswerte Sachen passiert. Zum einen habe ich eine Mutter beobachtet, die gerade ihren Sohn, im Kleinkindalter, ausgezogen hat, wobei er sichtlich unbeeindruckt davon, weiter eingepinkelt hat. Also wenn man es mal bildlich macht, hat die Mutter seine Schuhe abgenommen und aus demselben Hosenbein lief es dann weiter raus. Wobei beide schon in einer kleinen Urinpfütze standen. Köstlich, obwohl ich nicht an der Stelle der Mutter sein wollen würde.

Zum anderen fand ich die wirkliche außerordentliche Höflichkeit und Aufmerksamkeit der Verkäuferinnen in dem Kaufhaus mit der Zeit sehr aufdringlich. Sobald ich ein Kleidungsstück angefaßt habe, kam auch schon eine Verkäuferin und wollte mir zur Hand gehen. Dabei ist mir abermals der Schwarm an Verkäuferinnen aufgefallen. Teilweise schien es so, als gebe es für jeden Kunden eine. Dieses vorbildliche Verhalten hat mich schließlich so genervt, dass ich geflüchtet bin. Dauernd steht jemand neben einen, der meint darauf warten zu müssen, dass ich etwas brauche. Nicht schön, fand ich zu mindestens.

 

 

Friseur mit Massage

 

Ich muss unbedingt noch unseren Besuch im Barbershop, vom letzten Samstag schildern. Für den Friseur hatte ich vorsorglich Bilder erstellt, von mir als ich frisch geschnitten vom Friseur gekommen bin. Es ist natürlich so gekommen, dass ich die Bilder wieder auf meine Kamera gespielt habe, um sie der Friseuse (neudt. auch Frisöse oder Friseurin, ich glaube eins davon ist falsch, bitte klärt mich auf) zu zeigen. So nach Murphy’s Law sollte etwas schief gehen. Manche werden vermuten, dass die Batterien in dem Moment versagt haben, als ich die Bilder zeigen wollte, nein! Das ist das erste Mal , dass ich einen „File Error“ auf meiner Kamera hatte, sprich einen Lesefehler der entscheidenden Bilder. (Ist vermutlich dadurch aufgetreten, dass ich nicht ordentlich den Datenträger aus dem Betriebssystem entfernt habe.)

Da standen wir nun und hatten nichts womit wir erklären konnten, was wir wollten. Mit wir meine ich , Karl und mich, weil wir glücklicherweise den gleichen Haarschnitt haben.

Nach einigem Hin- und Her. Haben wir uns dann so geeinigt, dass Karl sich zuerst schneiden läßt und ich eingreife wenn, etwas schief läuft. Doch die (männliche) Friseuse war ziemlich gut (mag ja ein Vorurteil sein, aber auch hier, in einer anderen Kultur, sind die männlichen Friseusen, mit einem kleinen schwulen Touch ausgestattet, aber alle 3, st**ksch**l ), somit habe ich mich nach Karl auch unter’s Messer begeben. 😉

Manche haben Angst vor dem Arzt – ich nicht – ich habe Angst beim Friseur!

Wir wissen nun, wie sich unsere Art des Haarschnittes hier nennt, „Mandarin Cut“ auch in Deutschland als „Façon“ bekannt.

Da sich das Programm bei diesem Friseur nicht nur auf die Haarpracht konzentriert, sondern auf ein entspannendes Erlebnis mit Wohlfühlfaktor, gab es einiges an Mehrwert. (kleines Modewort, im Zuge der Entwicklung von Mehrwertdiensten 😉 ). Dass aus einem Mehrwert in der Folge auch „Mehrkosten“ entstehen, sei hier nur mal am Rande erwähnt, denn alles in allem ist diese Dienstleistung mit dem Preis in Deutschland nicht mal dafür zu haben, wenn es sich nur auf das reine trockene Haareschneiden beschränkt.

Wir haben nun für 2 Stunden Haareschneiden, Waschen vorher und nachher, Kopfmassage, Nackenmassage, Haarpflege und Arm- und Handmassage plus Getränke (Wasser), zusammen rund €21 bezahlt. Wir haben dabei ca. 6 Personen beschäftigt.

Ich denke allein aufgrund solcher Preise und solchen Angeboten, entwickelt jeder eine gewisse Sympathie für Indonesien – vorallem ein gewisser Jens ;). (Diese Nebensatz ist für diejenigen, die mich nachher fragen werden, „ … und wie hat es dir gefallen?“.)

 

Am Samstag selbst, haben wir noch 2 Freunde getroffen, die ebenfalls beim Friseur waren. Montags habe ich einen Kollegen gesehen, der auch war. Den gleichen Einfall hatte auch noch eine Essensfrau, wobei es sein kann, dass wieder ein Jahr rum war. Weil sie sich gut 15cm abnehmen lassen hat. Ein Wochenende des Friseurs.

 beim Friseur

 

 

English Books aus einem toko buku

 

Gestern habe ich einen Buchladen gefunden, der auch englische Bücher hatte. Da habe ich mir auch gleich zwei bekannte geholt. „City of God“, ich denke einige kennen den Film und den Klassiker von Ernest Hemmingway „The old man and the sea“. Mal sehen, wie sie sind.

43.Tag

Oktober 13, 2006

chlorfrosch

Frösche im Pool – Chlorfrösche

Gestern war ich endlich mal wieder Sport machen, zwar mehr erholender Sport, aber immerhin. Ich habe auf dem Heimweg von der SGU, um 21 Uhr ,ein paar Taxis gesehen und dachte mir, fragste die mal, wie lange die hier noch stehen. Weil normalerweise stehen in Anggrek Loka keine Taxis. Nachdem ich gefragt habe, bin ich dann meine Sachen holen gegangen und bin mit dem Taxi zur Deutschen Internationalen Schule. Fünf Minuten Fahrt oder 30min zu Fuß.

 

Keine Menschenseele war dort außer Security. Auf dem Weg zur Bank auf der anderen Seite des Beckens, höre ich es immer „platsch“ machen. „Hmm? Komisch.“. Weitergegangen und wieder „platsch“. Dann habe ich neugierig über den Beckenrand geschaut und die Bewegungen eines tauchenden Frosches verfolgt, bis meine Augen ihn in der Dunkelheit verloren haben.

 

Dann habe ich meine Sachen abgestellt und 2 Frösche ins Wasser gejagt, um zu testen wie aggressiv sie sind ;).

Die ersten Bahnen waren dann von der Angst begleitet, einen tauchenden Frosch zu erwischen und aus Versehen in die Hose zu bekommen. Danach war es einfach nur noch schön. Um 22 Uhr bin ich dann wieder nach Hause gefahren.

chlorfrosch2
hier klicken um das Bild in hoher Auflösung zu sehen, links unten ein Frosch

42.Tag

Oktober 12, 2006

Die Tage sind voll mit Arbeit.

Habe nun in 4 Wochen schon über 4000 Zeilen Quellcode in PHP/PERL/SQL geschrieben (für all diejenigen die es interessiert).

Heute habe ich erfahren, dass seit den 1960er Jahren über 1000 Kirchen (von Christen) infolge von Pogromen oder Verfolgungen niedergebrannt worden sind. Dazu im Kontrast, soll es in Großbritannien über 1000 Moscheen geben. Hat mich ein bißchen schockiert.

Ebenso wird der Islam vom Staat unterstützt und den anderen Religionen bei Strafe verboten zu missionieren. Solche interessanten Dinge tun sich mit der Zeit und im Kontakt mit den Leuten auf. Sehr interessant.

36.Tag

Oktober 6, 2006

Langsam fängt uns der Alttag und es banalisiert sich vieles, ich werde mir trotzdem Mühe geben einige Sachen, die erzählenswert erscheinen, zu schreiben.

Ein kleiner Blick auf unseren ArbeitswegEin kleiner Blick auf unseren Arbeitsweg

 

 

Duschen mit kaltem Wasser“ oder „Wie man Moskitos jagt

 

Gestern musste ich wieder daran denken, wieviel Überwindung es kostet jedes Mal wieder das Wasser anzumachen, in dem Wissen, dass es nicht warm aus der Leitung kommt. Aber ich habe mir eine kleine Aufwärmübung einfallen lassen: Moskitos jagen. Gestern hätte man, wenn man es in UT-Manier kommentiert hätte, wäre dauernd aus dem Badezimmer ein „Headshot“, „Rampage“ und „G-g-goodlike“ zu hören gewesen. 5 Moskitos mit einer gekonnten 2-Finger-Zange, 6 mit dem tödlichen Brausekopf – mitten durch den Kopf – und 3 zertreten. Ich habe es diesmal sogar geschafft, dass die Moskitos, nicht rein sondern raus geflogen sind, sie sind quasi geflüchtet vor mir. Ja, ja … „Lars ist ein ein guter Moskitojäger.“ 😉

So nun war ich warm für das 25°C kalte Wasser aus der Leitung.

 

 

Ausflug mit einer einheimischen Familie

 

/files/2006/10/familie_highway.jpg

 

Vor 3 Wochen habe ich wieder mal auf dem Nachhauseweg jmd. kennengelernt. Diesmal war es Diah. Diah ist 20 und wie haben uns auf Anhieb verstanden. Im Laufe der letzten Wochen habe ich mich ziemlich gut mit Diah angefreundet, so dass ich letzte Woche gefragt wurde, ob ich an dem Familienausflug nach Bandung teilnehmen wolle. Ich habe zugesagt und so bin ich dann mit der Famile mitgereist, von Freitag bis Samstag – ein eintägiger Ausflug.

Wir waren insgesamt 7 Personen, Schwester + Mann + Sohn, Mutter, Diah und die Freundin von Diah. War sehr lustig, alle konnten Englisch, so dass die Kommunikation nicht zu schwer gefallen ist. Der Sohn der Schwester ist 5 und spricht seit seinem 3 Lebensjahr Englisch, so dass er immer besser wird und an sich schon sehr gut ist.

Wir sind ca 4h mit 80km/h auf der Autobahn nach Bandung gefahren, normal sind 2h. ( Ich habe dann auch gleich von meinem Opa erzählt, der sehr ähnlich fährt. Die Mutter wurde mit Klatschen zum schnelleren Fahren angefeuert, werde ich wenn ich zurück bin auch mal probieren ;). ).

Untergekommen sind wir in einem Hotel für die Armee, ich habe zusammen mit dem Mann der Schwester und dem Sohn Mario in einem Zimmer geschlafen. Angekommen sind wir gegen Mitternacht und ins Bett um 2. Am Morgen um 6:30 hat dann Mario angefangen das Zimmer zu erkunden, somit war die Nacht vorbei. Als sich die ganze Familie einschließlich mir morgens vor den Zimmern traf, um ein Glas Wasser zu trinken und fragten „Is it enough for breakfast?“, war ich etwas konsterniert, war aber zum Glück nur ein Scherz. Wir sind im Anschluss frühstücken gefahren, Reis mit … kA-was.

Am Samstag haben wir uns eine Schwefelquelle angeschaut und sind danach heiße Thermalquellen besuchen gefahren. War nicht so mein Fall, bei 35°C draußen in 34°C heißes Wasser zu steigen. Aber ich habe dann ganz gut daran gewöhnt.

familie_hot_spring.jpg

In Bandung haben sie dann noch eine Cousine besucht und eingeladen. Da diese Muslimin ist, der Rest der Familie nicht, wurde sie scherzhafter Weise immer aufgezogen, ob sie denn noch kein en Hunger hätte und so weiter. Abends wurde Diana, Diah’s Freundin, in der letzten viertel Stunde mit Klatschen Mut gemacht, bis 6 Uhr durch zuhalten. Sie hat im Kofferraum mit alle dem Essen vor sich einen großen Teil der Fahrt verbracht. Alles in allem war es sehr schön. Habe viel gelernt.

Immer wenn ich etwas Neues erfahren habe und es mit „Achso .?“ kommentiert habe, Diana in meinem Rücken 5x„Achso“ wiederholt, bis ich dann erfahren habe wieso. In Bahasa heißt „Achso“ „Hund“, und nun haben sich alle immer gefragt, warum ich immer „Hund “ sage. Da musste dann auch lachen. Hunde machen ja in Indonesien nicht „WauWau“, sondern „GukGuk“. Eine kleine Notiz am Rande.

 

 

Sonntag im Freizeitpark ( Freizeitgestaltung im Backofen )

/files/2006/10/amusement_willi_piere_laura.jpg

 

Wir haben uns mit Kommilitonen für den Besuch eines Amusementparc verabredet. Sonntags um 9 Uhr wurden wir abgeholt und sind dann während der Hitze des Tages im Freizeitpark gewesen. War sehr anstrengend, mir war dann zuviel. Es hat der Tag Ruhe gefehlt. Von oben und von unten gebraten zu werden, sprich mit Unter- und Oberhitze, ist nicht so toll. Aber auch dieser Tag ging vorbei.

karl arsch ;)

 

 

Lilliputaner

 

Ich sitze hier gerade und da kommen doch wirklich Studentinnen vorbei, die reichen mit gerade mal bis zum Kopf, wenn ich sitze. „Hilfe“ sind die klein. Wollte gerade fragen, ob sie ihre Eltern suchen. 😉

 

 

Kaffee aus Deutschland

 

Gestern, ich war schon im Bett, habe noch etwas gelesen, klopfte es nochmal an die Tür. Slamat stand vor der Tür und hielt ein Päckchen in der Hand. Ein gelbes Postpäckchen aus Deutschland, gesendet von AM mit Kaffee drin. Mhmmm, der Morgen danach, also heute war sehr lecker, deutscher Kaffee, mhmmmm. Danke AM!

 

 

manos1.jpg

Studenten aus Deutschland

 

Gestern morgen wurde uns gesagt, dass wir gegen 11 Uhr zu einer Sightseeingtour nach Jakarta fahren. Eine Besuchergruppe von deutschen Touristen hatte sich angekündigt und das wurde zum Anlaß genommen, dass wir uns da gleich einklingen können. Wir sind dann nach „Taman mini“ gefahren, ein großes nationales Freiluftmuseum. Dort haben wir uns einen Werbedokumentarfilm über Indonesien angeschaut, sehr eindrucksvoll, in einem großen IMAX-Kino. Danach sind wir zum Nationaldenkmal ins Zentrum von Jakarta gefahren, wo wir endlich Postkarten kaufen konnten, Karl und ich haben gleich 40 Stck. gekauft. (Das heißt aber nicht, dass wir sie auch gleich abschicken ! 😉 )

manos1.jpg